Foto: © Niki Schreinlechner | www.nikischreinlechner.at

Knittelfeld

Außerirdischen auf der Spur – Vom Leben der Ufojäger Kaliba & Trieb

Seien wir ehrlich, sobald wir auch nur das Wort „Außerirdische“ in den Mund nehmen, werden wir als „Spinner“ abgetan. Umso größer ist der Mut einzuschätzen, den ein Fotografen-Paar aus Knittelfeld seit fünfzehn Jahren an den Tag legt. Denn Waltraud Kaliba und Jürgen Trieb haben sich der Jagd auf UFOs verschrieben.

Es ist der 11.400 Einwohner-Ort Knittelfeld, der wie in den USA das Area 51 zum Ufo-Hotspot Österreichs geworden sein soll. „Wir sind nicht allein“, betonen die beiden in Interviews immer wieder und stellen fest, dass seit dem Jahr 2003 die UFO-Sichtungen zunehmen.

Ihre Berichte hören sich abenteuerlich an. Immer wieder seien leuchtende Objekte zu sehen, die „unmögliche Flugmanöver“ durchführen. Ihre Beobachtungen stoßen zwar wie sie selbst zugeben bei ziviler und militärische Luftfahrtbehörde auf „gemäßigtes Interesse“, doch wer ihnen zuhört, kann sich der Faszination nicht entziehen, die von ihren Berichten ausgeht. Ganz abgesehen davon, dass sich mittlerweile keine Zeitung ihre Geschichten entgehen lässt, sie waren bei Stefan Raab in der Sendung und wurden wochenlang von einem Servus-TV-Team begleitet.

Nur einige der unzähligen Beobachtungen von Kaliba & Trieb seien hier erwähnt: Am 24. Mai 2008 um etwa 22.45 Uhr wurden die beiden von einem Bekannten darauf aufmerksam gemacht, das etwa 20 orange-rote Objekte um Knittelfeld schwirren würden. Zwei Minuten später sahen Kaliba & Trieb die Formation mit eigenen Augen. „Sie bewegten sich nicht, leuchteten aber sehr grell und waren um mehr als das doppelte größer als die umliegenden Sterne.“
Die beiden dokumentieren seit 2008 den stetigen Anstieg der Sichtungen mit zahlreichen Fotos und Videos. Aufmerksamkeit erregten sie zuletzt im August 2016 und Jänner 2017 als sie mehrere Fotos und Videos einer UFO-Landung am Seckauer Zinken (2397 m) machten.

Info: Kaliba & Trieb arbeiten als Fotografen und betreiben eine Gebäudereinigungsfirma. Auf dem Dachboden ihres Hauses sind Spezialkameras auf jede Himmelsrichtung ausgerichtet. Sämtliche Aufnahmen werden gespeichert, ständig halten sie Kontakt mit der US-Raumfahrtbehörde. Dass es hierzulande von offizieller Seite nicht so sei, bringt sie zum Grübeln. Es habe viele Zeugen gegeben, doch niemand traue sich zuzugeben, was er gesehen hat. Ob doch ein großes Geheimnis rund um Knittelfeld herrscht? Und wenn ja: Was wird hier vertuscht?.

Text: Robert Preis | www.robertpreis.com

Buchtitel: „111 schaurige Orte in der Steiermark die man gesehen haben muss!

Verlag: Emons