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Der FINE CRIME AWARD powered by ENERGIE STEIERMARK ist ein im Rahmen des Grazer Fine Crime Festivals vergebener und mit 5000 Euro dotierter Literaturpreis.

Er wurde 2019 ins Leben gerufen und ist von der Energie Steiermark gesponsert.

Die Statuten

Der FINE CRIME AWARD gestiftet von der ENERGIE STEIERMARK wurde von Fine Crime Festivalleitung iniitiert und 2019 zum ersten Mal vergeben.

Der FINE CRIME AWARD ist ein Anerkennungspreis für österreichische Kriminalliteratur der Gegenwart.
Eine Jury bestehend aus ExpertInnen aus den verschiedensten artverwandten Bereichen rund um das
Genre „Kriminalliteratur“, hebt mit ihrer Wahl AutorInnen und Autoren auf die Bühne, deren Leistungen sie im vergangenen Jahr ganz besonders für würdig erachtet haben. Es ist nicht möglich, sich für diesen Preis zu bewerben – die Auswahl obligt allein der Jury.

Der FINE CRIME AWARD soll die Kriminalliteratur generell – im Besonderen aber die heimische Szene beleben und einen Beitrag dazu leisten, die Aufmerksamkeit auf die kreative Vielfalt des Genres zu lenken. Der Preis wird im Rahmen des FINE CRIME Festivals in Graz vergeben und ist mit Euro 5.000 dotiert.

Der Pokal wurde 2019 von Niki Schreinlechner entworfen.

DIE PREISTRÄGER

Bernhard Aichner copyright nikischreinlechner.at

2023 | BERNHARD AICHNER

Im Rahmen des Fine Crime-Festivals wird seit 2019 auch der Fine Crime-Award powered by ENERGIE STEIERMARK an jene Autorinnen und Autoren verliehen, die dem Genre ordentlich Aufwind geben. Der diesjährige Preis geht an „Totenfrau“-Autor Bernhard Aichner. Der Lesereigen der genannten Autorinnen und Autoren markierte auf der Grazer Murinsel dann auch den Höhepunkt. Moderiert vom ehemaligen Leiter des Hans-Gross-Kriminalmuseums Christian Bachhiesl und Fine Crime-Initiator Robert Preis, selbst Krimiautor, boten die heimischen Bestseller-Autorinnen und -Autoren eine große Show – jede und jeder hatte jeweils sechs Minuten Zeit, um aus den ihren Werken zu lesen, ehe sie, passend zum Ambiente, mit einem Platzpatronen-Schuss gestoppt wurden. Denn nach den Schüssen kommt die Verleihung des Fine Crime-Award powered by Energie Steiermark. Für den Preis, für den man sich nicht nominieren kann, qualifizierte sich heuer Bernhard Aichner

Claudia Rossbacher copyright nikischreinlechner.at

2022 | CLAUDIA ROSSBACHER

Am 03.06.2022 wurde Claudia Rossbacher der FINE CRIME AWARD 2022 powered by Energie Steiermark überreicht. Bereits zum dritten Mal gastierte die „Lange Nacht des Krimis“ und die Verleihung des Awards in der Komödie Graz. Ein rauschendes Fest mit einer überglücklichen Gewinnerin. Claudia Rossbachers Steirerkrimis (Gmeiner Verlag) sind seit Jahren allesamt Bestseller, wurden für ORF und ARD vefilmt und sorgten in der Primetime jeweils für Topquoten.

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2021 | ALEX BEER

Wir gratulieren Alex Beer ganz herzlich zum FINE CRIME AWARD 2021 powered by Energie Steiermark für Ihr Werk „Das schwarze Band“ (Limes Verlag). Der Vorarlberger Autorin wurde der Preis von Urs Harnik (Energie Steiermark) und Stadtrat Günter Riegler überreicht. Wir danken unserem Gastgeber, der Komödie Graz, all unseren Partnern und Sponsoren – natürlich den großartigen Autoren – und von ganzem Herzen unserem fantastischen Publikum!

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2020 | REINHARD KLEINDL

Das große Finale des FINE CRIME FESTIVALS 2020 fiel am 13.03.2020 leider der Coronakrise zum Opfer. Das Urteil der Jury stand trotzdem fest und so wurde Reinhard Kleindl für sein Werk „Die Klamm“ (Verlag Goldmann) im Grazer Rathaus von Urs Harnik (Energie Steiermark) der begehrte FINE CRIME AWARD powered by Energie Steiermark überreicht.

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2019 | FRANZOBEL

Am 01.03.2019 wurde Franzobel im Zuge der „Langen Nacht des Krimis“ im Theater am Lend, der 1. FINE CRIME AWARD powered by Energie Steiermark, für sein Werk „Rechtswalzer“ (Verlag Zsolnay) verliehen.

DIE GESCHICHTE

Im ersten Jahr wurde der Sieger aus den 16 Nominierten in drei Votings ermittelt: einem Fan-Voting auf Facebook, einem Voting einer Jury des Grazer Buchhandels, sowie einem Publikumsvotings bei der Langen Nacht des Krimis, dem Höhepunkt des Fine Crime Festivals.

Im Jahr darauf entschied eine Expertenjury über die Vergabe des Preises. Zu den „grauen Eminenzen“ gehörten Christine Wiesenhofer (Steiermärkische Landesbibliothek), Brigitte Pfingstl (Buchhandlung Moser), Romana Enthaler (Press & Books Graz), Kurt Kemeter (Stadtpolizeikommandant) und Hans Breitegger (Journalist). Auszug aus der Urteilsbegründung: „Gekonnt baut Kleindl Spannung auf, zieht gleich mit dem Prolog in seinen Bann und jongliert mit den Gefühlen, die da beim Lesen entstehen – einerseits einer düsteren Beklemmung, andererseits einen Sog, dem man sich schwer entziehen kann. Reinhard Kleindl ist ein routinierter Krimiautor, der mit den Stilmitteln eines Thrillers gekonnt jongliert.“